Neue Förderstrategie für Energieeffizienz des BMWi greift zu kurz
© Jürgen Fälchle

Neue Förderstrategie für Energieeffizienz des BMWi greift zu kurz

„Es ist verfrüht, die Förderung von Heizungssystemen, die allein fossile Energieträger einsetzen, zum Jahr 2020 auslaufen zu lassen. Vor allem Hausbesitzer im ländlichen Raum werden dadurch Effizienz-Maßnahmen gänzlich unterlassen. Effizienzpotenziale bleiben so ungenutzt.“ So bewertet Holger Lösch, stellvertretender BDI-Hauptgeschäftsführer, einen wesentlichen Aspekt der neuen Förderstrategie.

Das Auslaufen der Förderung begründet das BMWi mit der Ausrichtung der Förderprogramme auf den „Klimaschutzplan 2050“ der Bundesregierung. Der BDI hat die betreffenden Inhalte des „Klimaschutzplans 2050“ scharf kritisiert und fordert eine Korrektur. „Für einen klimaneutralen Gebäudebestand bis zum Jahr 2050 sind bei Gebäuden noch mindestens zwei Investitionszyklen erforderlich. Investitionen in effiziente Heizungssysteme mit fossilen Energieträgern müssen ein Teil davon sein können und daher förderfähig bleiben“, so Holger Lösch.